Schönefelder Schloßkonzert

Sonnabend, 14. Februar 2009
19.30 Uhr

Telemann senza Basso

Musik für eine, zwei und vier Violinen

Anne Schumann
Dorothea Vogel
Britta Gemmeker
Almut Schlicker

Im diesjährigen Schönefelder Faschingskonzert wagt sich die Chursächsische Capelle Leipzig, d.h. diesmal nur vier geigende Damen, ohne ihr sonst so starkes Bassfundament auf die Bühne. Präsentieren werden Ihnen die vier Geigerinnen eine hübsche Auswahl des Gesamtwerkes ohne Bass von Georg Philipp Telemann. Da gibt es Doppel und Vierer und Einzelküren im Finale. Visuell steht das Konzert eher unter dem Motto "Halma" oder "Mensch ärger dich nicht", und mit etwas Glück können Sie die Damenwahl mit beeinflussen! Neugierig?

Schönefelder Schloßkonzert

Sonnabend, 16. Mai 2009
19.30 Uhr

Il caro Sassone

Kammermusik von Georg Friedrich Händel

Chursächsische Capelle Leipzig

Georg Friedrich Händel starb am 14. April 1759 in seiner Wahlheimat London. Dieses Jubiläum möchte auch die Chursächsische Capelle Leipzig in ihrer Konzertreihe nicht unbeachtet lassen. So wird im Konzert am 16.Mai 2009 ausschließlich Musik Händels erklingen. Ausgewählt haben die Musiker Triosonaten, Sonaten für Violine und B.c. sowie eine Auswahl seiner Werke für Cembalo solo.

Händels zahlreiche, alle Gefühlsrichtungen umfassenden Arien und seine vielgestaltigen Opern und Oratorien sind glücklicherweise heutzutage oft zu hören. In Händels kammermusikalischen Werken kehren viele der bekannten Motive und Melodien aus seinen Opern und Oratorien wieder. Es stellt sich die Frage, ob Händel seine musikalischen Ideen zuerst für die Kammermusik oder für die Oper hatte. Erfreuen Sie sich an dieser schönen Musik für 2 Violinen (Anne Schumann, Dorothea Vogel), Violoncello (Fabian Boreck) und Cembalo (Ludger Rémy) und seien Sie gespannt auf bekannte Melodien.

Schönefelder Schloßkonzert

Sonnabend, 27. Juni 2009
16.00 Uhr

Von Bächen und Bäumen

Ein musikalisches Sommerfest im Grünen

Chursächsische Capelle Leipzig

Im Schloß Schönefeld gab es im vergangenen Juni unter dem Thema „Musicalische Flora“ einen bunten blumigen Nachmittag. Die Vorbereitungen dazu liefen so erfolgreich, dass aus der Fülle der Werke, die mit Flora zu tun hatten, nicht alle in das ohnehin sehr lange Programm aufgenommen werden konnten. Das war schade und so entstand die Idee zu einem zweiten Teil.

Diesmal sollen nun die Bäume und das Wasser im Vordergrund stehen. Wie auch im vergangenen Jahr gibt es Wortspiele, so erklingen auch Werke der BACH-Familie sowie Suiten von ERLEBACH und FISCHER. Gesine Adler wird Kantaten von Ulme und Buche singen, auch vom Zauberwald und Förster wird Musik zu hören sein. Kaffeetrinken mit leckerem Kuchen gibt es in der ersten Konzertpause, später dann Wein und Leckerbissen von Jaques Weindepot.

Schönefelder Schloßkonzert

Sonnabend, 19. September 2009
19.30 Uhr

Orpheus britannicus

An Evening with Henry Purcell

David Erler - Altus
Chursächsische Capelle Leipzig

Wir freuen uns, nach unserem Konzert im Mai zum diesjährigen Händeljubiläum nun ein Konzert mit Werken von Henry Purcell, dem "Orpheus britannicus", ankündigen zu dürfen. Aufgeführt wird ein "Pasticcio" aus bekannten, aber auch einigen unbekannteren Kompositionen des bereits im Alter von 36 Jahren verstorbenen bedeutenden englischen Komponisten.

Das Programm ist in vier Sinnabschnitte gegliedert:
Die Schöpfung - Das Erwachen der Natur
Orpheus und die Macht der Musik
Liebe und Liebesschmerz
Die Nacht

Die Stimmlage eines Altus passt zur Musik Purcells hervorragend. Der Altus David Erler (*1981) erhielt seine Ausbildung als Stipendiat der Hanns-Seidel-Stiftung München maßgeblich bei Marek Rzepka an der Leipziger Musikhochschule "Felix Mendelssohn Bartholdy" und ergänzte diese durch Meisterkurse bei Andreas Scholl, Marius van Altena und den King's Singers. Konzertengagements führen ihn durch ganz Deutschland und ins europäische Ausland, er konzertiert mit Wolfgang Katschner, Hans-Christoph Rademann, Roland Wilson, Ludger Rémy, Manfred Cordes, Thomaskantor Georg Christoph Biller, Matthias Jung und Christoph Hammer sowie mit Spezialensembles wie Lautten Compagney Berlin, Weserrenaissance Bremen, Cappella Sagittariana, L'arpa festante, Capella de la Torre und der Batzdorfer Hofkapelle. Ensembles wie Sette voci (Leitung: Peter Kooij), Vox Luminis, das ensemble amarcord sowie das Calmus Ensemble Leipzig, dessen Mitglied er für nahezu 2 Jahre war, laden ihn als Gastsänger ein, zudem singt er regelmäßig in der Formation "The Sound and the Fury" gemeinsam mit John Potter, Richard Wistreich und Thomas E. Bauer (ORF-CD-Reihe "paradise regained").

David Erlers besondere sängerische Leidenschaft gilt der vielfältigen Solo- und Ensembleliteratur des deutschen Barock von Schütz bis Bach, was sich in der Programmgestaltung für Soloabende sowie in seiner Vorliebe für Wiederentdeckungen unbekannter Werke und Komponisten aus jener Zeit (z.B. CD-Einspielung "David Pohle" mit L'arpa festante) widerspiegelt. Zahlreiche weitere CD- und Rundfunkproduktionen im In- und Ausland sowie Festivalengagements (Bachfest Leipzig, Händelfestspiele Halle, Resonanzen Wien, Dresdner Musikfestspiele, Trigonale Klagenfurt) belegen seine künstlerische Arbeit.

Schönefelder Schloßkonzert

Sonnabend, 14. November 2009
19.30 Uhr

Klaviertrios von Joseph Haydn

Dorothea Vogel - Violine
Christian Drechsel - Violoncello
Ludger Rémy - Hammerclavier

Schönefelder Schloßkonzert

Sonnabend, 19. Dezember 2009
19.30 Uhr

Weihnachtsmusik

Chursächsische Capelle Leipzig

Zum diesjährigen Weihnachtskonzert haben wir uns als "roten Faden" mal etwas ganz anderes ausgedacht. Es wird ein Wunschkonzert werden, aber diesmal nicht für Sie, liebe Konzertbesucher, sondern für uns selbst. Zu Hause haben wir große Schränke voller Noten und sehr oft werden irgendwelche schönen Stücke doch wieder beiseite gelegt, weil sie gerade nicht zum Thema passen. Diesmal wollen wir solche Werke aus den verstaubten Ecken holen. Sie werden sich sicher mit uns daran erfreuen. Da sind alte italienische Komponisten dabei, weil wir die auch besonders lieben. Als Besonderheit wird Dorothea Vogel wieder einmal eine Sonate auf der Violino piccolo spielen ... usw.usw.usw.
Lassen Sie sich überraschen!

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