Schönefelder Schloßkonzert

Sonnabend, 16. Februar 2008
19.30 Uhr

Harmonia instrumentalis

Kammermusik u.a. für Fagott
und Violino piccolo

Tobias Meier - Fagott
Dorothea Vogel - Violino piccolo und Violine
Anne Schumann - Violine
Klaus Voigt - Viola
Ludger Rémy - Orgel

Im unserem ersten Schönefelder Schloßkonzert im neuen Jahr werden Werke deutscher und österreichischer Komponisten erklingen, bei denen das Fagott und die Violine piccolo eine besondere Rolle spielen.

Bekannt sind sicherlich Schmelzer, Krieger und Fux, aber Komponisten wie z.B. Matthias Spiegler oder auch Philipp Friedrich Buchner, der seine Sonatensammlung für 2 Violinen, Fagott und B.c. (Würzburg 1664) „Harmonia instrumentalis“ nannte, dürften den meisten Hörern so wie auch uns eher unbekannt sein.

Auch im nächsten Konzert am 19.4.2008 werden ein Blasinstrument, sowie ein besonderes Streichinstrument erklingen: ein Chalumeau, der Vorläufer der Klarinette und die Viola d'amore (u.a. in einem Trio mit Baß-Chalumeau von Christoph Graupner).

Schönefelder Schloßkonzert

Sonnabend, 19. April 2008
19.30 Uhr

VIRTUOSE SONATEN MIT CHALUMEAU

Erstaufführungen von Sonaten und Concerti
von J. F. Fasch, Ch. Graupner, C. Hoeck
und J. G. Röllig

Annette Thomas - Chalumeau
Anne Schumann - Violine, Viola d'amore
Dorothea Vogel - Violine
Klaus Voigt - Viola
Alison McGillivray - Violoncello
Ludger Rémy - Cembalo

Im Schönefelder Schloßkonzert am 19. April 2008 können Sie Kompositionen von Fasch und seinen Zeitgenossen hören. Eine besondere Klangwelt wird sich Ihnen mit dem Konzert für Chalumeau und Streicher von Johann Friedrich Fasch selbst eröffnen. In Schönefeld ist dieser Vorgänger der Klarinette zum ersten Mal zu hören. Außerdem führen wir auch eine Triosonate für Baß-Chalumeau und Viola d'amore von Graupner auf. Bei Graupner nahm Fasch eine Zeit lang Unterricht. Reizvoll sind 2 Streicher-Sinfonien sowie eine Triosonate zweier unbekannter Komponisten, Kollegen Faschs aus Zerbst: Johann Röllig und Faschs Konzertmeister Hoeck.

Mit diesem Programm können Sie sich ein Bild der Musik zur Zeit Johann Friedrich Faschs in Zerbst machen.

Sommerfest 2008

Sonnabend, 21. Juni 2008
16.00 Uhr

Musicalische Flora

Chursächsische Capelle Leipzig

„Es hat die Music mit den Blumen dises gemein, daß sie den Schatten und die Kälte förchte, durch deß Lichts aber und der Wärme Gutthat wachse und erhalten werde.“ (Georg Muffat aus der Vorrede zum „Florilegium primum“)

Es ist wieder soweit! Am 21. Juni findet unser Sommerfest statt. Inspiriert durch die vielen schönen bunten Blumen, z.B. diese Rose des Schönefelder Schlosses, haben wir für das diesjährige Fest das Thema „Musicalische Flora“ gewählt. Bei unserem Sommerfest mit „Allerley Gethier“ wurden Vogel– und Tierstimmen in der Musik deutlich imitiert. Die stillen Blumen haben es da schwerer. Aber die einzigartige Pflanzenwelt wird zum Sinnbild von Gefühlen und Stimmungen. Sagen umwobene Geschöpfe, Blumen als Zeichen der Liebe, Blumensträuße als Titel musikalischer Sammlungen ...

Die Sonnenblume nicht allein kann ihre Kraft und Leben holen von ihrer Sonne goldnem Schein, nein, ihr Glanz ist allgemein, sie flößt den niedrigen Violen auch ihre Kraft und Leben ein... (Stölzel „Alles, was sonst lieblich heißet“)

Endlich, liebes Veilchen, bist Du gekommen zu diesen Auen, die in Liebe zu dir schmachten. Sieh die stolze Rose, die hochmütig und wie eine Feindin über die Blumen herrscht, doch sich bei deinem Anblick schon verändert: Zwischen den anmutigen Gräsern neigt sich ihre Stirn deinem schönen Fuße zu... (Ariosti Kantate für Sopran, Viola d'amore und B.c.)

Flammende Rose, Zierde der Erden, glänzender Gärten bezaubernde Pracht. (Händel aus 9 deutsche Arien)

Das Fest beginnt 16.00 Uhr. Nach etwas Musik gibt es wie jedes Jahr Kaffee und Kuchen auf der Wiese. Es folgen weitere musikalische Programmpunkte und zwischendurch leckere Delikatessen und erlesene Weine von „Jaques Weindepot“.

Die Karten kosten 20 EUR (15 EUR ermäßigt), Kaffee und Kuchen sind inbegriffen. Zur besseren Vorbereitung würden wir uns über eine Kartenvorbestellung unter
0341 2131331 oder über das Formular auf unserer Kontaktseite sehr freuen.

Wenn Sie mit Ihrem eigenen Gartenblumenstrauß die Schlosstreppen schmücken wollen, dann bringen sie bitte auch ein Vase mit.

Schönefelder Schloßkonzert

Sonnabend, 13. September 2008
19.30 Uhr

Virtuoso Violino

Fantasien für Violine solo
von Georg Philipp Telemann

Dorothea Vogel - Violine

Das Konzert ist einem Komponisten gewidmet: Georg Philipp Telemann. Telemann war schon zu seinen Lebzeiten sehr geachtet. Bis ins hohe Alter (er wurde 86) war er allen neuen Kompositionsrichtungen gegenüber aufgeschlossen. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des sogenannten "vermischten Geschmacks", in dem er italienische und französische Stilelemente verband.

Seine 12 Fantasien für Violine solo, die zum großen Teil in diesem Konzert zu hören sein werden, wurden1735 veröffentlicht. Der Begriff "Fantasie" zeigt schon, dass es sich hier weder um Sonaten, noch um Suiten handelt, wobei Elemente beider Gattungen enthalten sein können. Generell ist die Fantasie jedoch eine freiere Form. Die Anzahl der Sätze ist variabel. Die Satzbezeichnungen enthalten neben den üblichen Bezeichnungen wie Allegro, Moderato oder Vivace auch neuere Typen, wie "Soave" oder "Dolce". Telemann ist es hier gelungen, die alte kontrapunktische Setzweise mit neuen melodischen Elementen zu verbinden. Italienische Formen werden mit französischem Esprit durchdrungen und in deutscher Manier verarbeitet.

Schönefelder Schloßkonzert

Sonnabend, 25. Oktober 2008
19.30 Uhr

A QUATTRO

Musik für 4 Violinen
von Buonamente, Marini, Young etc.

Zu viert bedeutet in diesem Falle kein Streichquartett sondern die reizvolle, selten zu hörende Klangwelt von vier Geigen. Berühmte Komponisten wie Vivaldi und Telemann schrieben Konzerte für 4 Violinen mit oder ohne ein Bassfundament.

Wir möchten Ihnen im diesem Konzert einige unbekanntere Werke aus früherer Zeit vorstellen: Canzonen und Sonaten von Buonamente, Marini und Legrenzi.

Als besonderen Programmpunkt wählten wir außerdem eine Bearbeitung verschiedener Werke Rameaus für 4 Violinen ohne Bass. Die beiden Geigerinnen Almut Schlicker und Ulrike Wildenhof von der Capella Vitalis Berlin werden mit uns in den Geigengesang einstimmen.

Schönefelder Schloßkonzert

Sonnabend, 06. Dezember 2008
19.30 Uhr

Weihnachtssymphonie

Chursächsische Capelle Leipzig

Beim diesjährigen Weihnachtskonzert der Chursächsischen Capelle Leipzig im Schloß Schönefeld werden verschiedene weihnachtliche Symphonien und Pastoralen erklingen.

Französische Noëls von Corette, eine schwungvolle Sonata für Streicher von Telemann sowie eine Weihnachtssymphonie aus der Feder eines unbekannten italienischen Komponisten wechseln sich mit einigen Werken von Komponisten des Dresdner Hofes ab. Besonders zu erwähnen ist dabei eine Violinsonate eines bisher unbekannten Geigers Francesco Maria Cattaneo, dessen 250.Todestag am 20. Dezember diesen Jahres begangen wird. Als Violinvirtuose am Dresdner Hof war Cattaneo ein "gefährlicher" Rivale für Johann Georg Pisendel. Er wurde dessen Nachfolger als Konzertmeister der Hofkapelle.

Wir laden Sie ein, am Nikolaustag bei weihnachtlichen Tönen und Düften den schönen barocken Klängen zu lauschen. Bitte teilen Sie uns, wenn möglich, Ihre Kartenwünsche im Voraus mit, damit wir für genügend Stühle im Saal sorgen können.

 

Archivseite/www.barockmusik-in-leipzig.de